„Arcadia - Verlorenes Paradies“
Mitternachtsperformance „Arcadia - Verlorenes Paradies“
Arcadia bezeichnet einen Ort der Sehnsucht, einer Sehnsucht nach verbindender Weltharmonie zwischen Mensch und Natur, Religion und Mythos. In Zeiten kriegerischer Auseinandersetzungen und religiöser Orientierungslosigkeit stärken sich der Wunsch und die Suche nach Identität, nach einem Sein im Dasein. Die Frage: Ist Arcadia nur Ausdruck eines uns immanenten religiösen Bedürfnisses oder vielmehr der verzweifelte Versuch, sich einer Welt, beherrscht von Gewalt und Terror, zu entziehen? Sünde, Sündenfall und die sieben Todsünden verstehen sich als Abgründe menschlicher Leidenschaften. Aber was war vor der Geburt der Sünde? Und was ist Hölle? Ist es etwas außerhalb von uns oder sind wir laut Sartre nicht die Hölle selbst?
Der Kampf der Gegensätze und die Freiheit des Entscheidens zwischen wachsenden und zerstörerischen Kräften in uns, in unseren Gedanken und in unserem Handeln, sind Themen von „Arcadia“. Die Nachtperformance ist ein Zusammenspiel von Schauspielern, Mimen und Tänzern. Das Nachtstück lebt von kraftvoll inszenierten emotionalen Bildern, die in einer Schwarz-Weiß-Ästhetik entstehen und verschiedenen Assoziationsmöglichkeiten Raum geben. Die Texte der Schauspieler sind fragmentarisch in die Handlung eingewebt und bilden den erzählerischen Rahmen.
Arcadia bezeichnet einen Ort der Sehnsucht, einer Sehnsucht nach verbindender Weltharmonie zwischen Mensch und Natur, Religion und Mythos. In Zeiten kriegerischer Auseinandersetzungen und religiöser Orientierungslosigkeit stärken sich der Wunsch und die Suche nach Identität, nach einem Sein im Dasein. Die Frage: Ist Arcadia nur Ausdruck eines uns immanenten religiösen Bedürfnisses oder vielmehr der verzweifelte Versuch, sich einer Welt, beherrscht von Gewalt und Terror, zu entziehen? Sünde, Sündenfall und die sieben Todsünden verstehen sich als Abgründe menschlicher Leidenschaften. Aber was war vor der Geburt der Sünde? Und was ist Hölle? Ist es etwas außerhalb von uns oder sind wir laut Sartre nicht die Hölle selbst?
Der Kampf der Gegensätze und die Freiheit des Entscheidens zwischen wachsenden und zerstörerischen Kräften in uns, in unseren Gedanken und in unserem Handeln, sind Themen von „Arcadia“. Die Nachtperformance ist ein Zusammenspiel von Schauspielern, Mimen und Tänzern. Das Nachtstück lebt von kraftvoll inszenierten emotionalen Bildern, die in einer Schwarz-Weiß-Ästhetik entstehen und verschiedenen Assoziationsmöglichkeiten Raum geben. Die Texte der Schauspieler sind fragmentarisch in die Handlung eingewebt und bilden den erzählerischen Rahmen.
