Herkules auf dem Scheideweg
Szenische Aufführung der Kantate „Herkules auf dem Scheideweg“
von J.S. Bach mit dem Ensemble Concert du Soleil
Diese bekannte weltliche Kantate mit dem eigentlichen Titel „Laßt uns sorgen, laßt uns wachen”, BWV 213, komponierte Johann Sebastian Bach 1733 anlässlich des 11. Geburtstages des sächsischen Kurprinzen Friedrich Christian. Die öffentliche Aufführung im Zimmermannschen Garten zu Leipzig wurde als “solenne Musick am Nachmittag von 4 bis 6 Uhr” angekündigt und wohl von zahlreichen Leipziger Bürgern besucht. Wenn auch den kurfürstlichen Eltern das Stück wahrscheinlich nie zu Gehör gebracht wurde, fand das ehrenhafte Sujet doch die Anerkennung des Herrscherhauses. Bach wurde daraufhin zum sächsischen „Hofcompositeur“ ernannt.
Das von Picander, dem beliebten Leipziger Dichter Christian Friedrich Henrici, stammende Libretto handelt vom jungen Herkules, der von König Amphitryon verbannt mit Hirten aufwächst. An einer Weggabel trifft er auf zwei unterschiedliche Frauen: die eine ganz in kostbare Kleider gehüllt und mit auffordernden Augen (die Wollust), die andere in sehr bescheidener Bekleidung mit demutsvoll gesenktem Blick (die Tugend). Während die reich verzierte Frau ihm ein Leben voller Genuß und Reichtum verspricht, stellt die andere als Lohn für ein mühevolles Leben nur die Achtung, Verehrung und Liebe der Menschen in Aussicht. Herkules entscheidet sich für den Weg der Tugend und der Ehre.
Nach der erfolgreichen Aufführung der Kammeroper “Bastien und Bastienne” von W.A. Mozart 2005 erwartet Sie im idyllischen Schlosspark die eigens für den diesjährigen Sonnenball inszenierte Aufführung dieser selten zu hörenden Kantate von J.S. Bach.
Solisten
Herkules / Stephan Goergner - Alt
Wollust / Reglint Bühler-Schorcht - Sopran
Tugend / Tobias Hunger - Tenor
Merkur / Christian Filliger - Baßbariton
Bühnenbild
Thomas Mauersberger
Kostüme
Dirk Reiss (Modeatelier Dorian Gray)
von J.S. Bach mit dem Ensemble Concert du Soleil
Diese bekannte weltliche Kantate mit dem eigentlichen Titel „Laßt uns sorgen, laßt uns wachen”, BWV 213, komponierte Johann Sebastian Bach 1733 anlässlich des 11. Geburtstages des sächsischen Kurprinzen Friedrich Christian. Die öffentliche Aufführung im Zimmermannschen Garten zu Leipzig wurde als “solenne Musick am Nachmittag von 4 bis 6 Uhr” angekündigt und wohl von zahlreichen Leipziger Bürgern besucht. Wenn auch den kurfürstlichen Eltern das Stück wahrscheinlich nie zu Gehör gebracht wurde, fand das ehrenhafte Sujet doch die Anerkennung des Herrscherhauses. Bach wurde daraufhin zum sächsischen „Hofcompositeur“ ernannt.
Das von Picander, dem beliebten Leipziger Dichter Christian Friedrich Henrici, stammende Libretto handelt vom jungen Herkules, der von König Amphitryon verbannt mit Hirten aufwächst. An einer Weggabel trifft er auf zwei unterschiedliche Frauen: die eine ganz in kostbare Kleider gehüllt und mit auffordernden Augen (die Wollust), die andere in sehr bescheidener Bekleidung mit demutsvoll gesenktem Blick (die Tugend). Während die reich verzierte Frau ihm ein Leben voller Genuß und Reichtum verspricht, stellt die andere als Lohn für ein mühevolles Leben nur die Achtung, Verehrung und Liebe der Menschen in Aussicht. Herkules entscheidet sich für den Weg der Tugend und der Ehre.
Nach der erfolgreichen Aufführung der Kammeroper “Bastien und Bastienne” von W.A. Mozart 2005 erwartet Sie im idyllischen Schlosspark die eigens für den diesjährigen Sonnenball inszenierte Aufführung dieser selten zu hörenden Kantate von J.S. Bach.
Solisten
Herkules / Stephan Goergner - Alt
Wollust / Reglint Bühler-Schorcht - Sopran
Tugend / Tobias Hunger - Tenor
Merkur / Christian Filliger - Baßbariton
Bühnenbild
Thomas Mauersberger
Kostüme
Dirk Reiss (Modeatelier Dorian Gray)
